Das Fahrerlager bei einem DHM-Termin ist ein rollendes Rennmaschinen-Museum. An der Rennstrecke in Schleiz wurde aber inzwischen auch im historischen Start-Ziel-Gebäude die Motorwelt Schleizer Dreieck, ein kleines, überschaubares Museum etabliert.
Ein Rundgang durch’s Fahrerlager lässt einen immer wieder piekfeines Material entdecken. Die tolle Norton auf dem Aufmacherfoto kennen wir schon, der Kollege aus der Schweiz nimmt öfter teil.
Diese Gilera ist mit Speichenrädern ausgestattet worden. Gewichtsmäßig wahrscheinlich ein Rückschritt, aber die Optik wird eindeutig klassischer.Hier ein älterer Vorläufer von Gilera, ein bildschönes Motorrad.Dieses Motorrad gehörte einem Besucher, genannt "Düse". Das Besondere daran: Es ist ein kompletter Eugenbaumotor!Putzen oder letzte Ölung für die Norton Manx?Diese piekfeine 500er Petty Norton Manx konnte man käuflich erwerben. Wer gibt mir das Geld?
In Schleiz gibt es seit 2023 auch das kleine Museum, das wir uns diesmal ganz in Ruhe angesehen haben.
DDR-Renngerät arbeitete in der Regel mit Zweitaktern. Hier basierend auf einer DKW NZ 350, aufgebohrt auf 400 ccm.Die Basis dieses Renners war eine MZ ES 250. Trotz Mangelwirtschaft waren Nachkriegsrenner von MZ einige Jahre im internationalen Rennsport konkurrenzfähig. An mangelndem Know-How der Ingenieure lag es also nicht…Diese Seel lieferte 30 PS aus 80 ccm.Der Schleizer Motorsport-Club kämpfte bei seiner auf Simson-Motoren basierender 80er mit zahlreichen technischen Problemen.Absolut konkurrenzfähig waren die 50er Kreidler Van Veen. Die Schwaben eben. (Okay, der Tuner war Holländer.)Bei diesem Spider schaut der Meister nochmal genau hin.Mir hat der Melkus RS 1000 immer gefallen. Melkus waren ein komplett in Privatregie in der DDR gebauter Sportwagen, die sich optisch an Lotus orientierten, und mit einem getunten Wartburg-Viertakt-Motor ausgestattet waren. Sie sind heute absolute Liebhaber-Stücke.