


Nachdem ich mir bei einem blöden Sturz aus dem VW-Bus u. a. die Finger ordentlich lädiert hatte, konnte ich die Motorrad-Saison innerlich abhaken. Rennen bin ich auch kein einziges gefahren, das wäre jetzt noch eher schwierig. Aber der Sommer hält lange, und ich kann immerhin die beiden Straßen-Hondas wieder einigermaßen fahren.

Das Fahrerlager bei einem DHM-Termin ist ein rollendes Rennmaschinen-Museum. An der Rennstrecke in Schleiz wurde aber inzwischen auch im historischen Start-Ziel-Gebäude die Motorwelt Schleizer Dreieck, ein kleines, überschaubares Museum etabliert.

Und wieder ist etwas aus den Tiefen meines Archivs aufgetaucht. Ein nun 26 Jahre zurückliegender Artikel in einer Clubzeitschrift über meinen englischen Triple.

Dieses Jahr habe ich mich echt auf die Saison gefreut. Die Motorräder mit Ausnahme der Trident startklar, die Werkstatt benutzbar, und zuhause keine schlimmen Baustellen mehr. Aber es gibt Zeiten, da ist der Wurm drin.

Immer wieder tauchen kleine Schätze aus meinem Archiv auf, während ich nach und nach ordne und digitalisieren. Und immer wieder erinnern sie mich an Geschichten, die ich fast schon vergessen hatte.

Als wir diese kleine, ganz private Website vor vier Jahren gestartet haben, war ich mir nicht sicher, ob und wie lange das funktionieren würde. Inzwischen habe ich aber viel positive und schöne Rückmeldungen bekommen, und erhalte zunehmend Fotos von Freunden und Bekannten geschickt, die demselben Hobby verfallen sind.

Nach fast drei Wochen Regen kam er endlich, als hätten wir ihn bestellt: Der Sommer.

Einen kurzfristig notwendigen kleinen Trip in meine schwäbische Heimat habe ich genutzt um mir eine öffentlich zugängliche hochkarätige Sammlung anzusehen.

Die zweite Aprilhälfte hat uns in diesem Frühling mildes, meist sonniges Wetter beschert. Optimal um in diese Motorradsaison zu starten.

Typisch April: Die letzten Tage sonnig bei milden Temperaturen, so dass ich die 400er in Betrieb nehmen und einige Arbeiten im Garten erledigen konnte. Piet wollte heute die Clubman mitnehmen, da seine 400er wegen des Saisonkennzeichens erst in gut zwei Wochen auf die Straße darf, und er in letzter Zeit wegen der Streiks im ÖPNV Probleme hatte, zu Job und Uni zu kommen. Aber bei den 8 Grad und nasskaltem Wetter heute überlegt er sich das vermutlich nochmal. Schade, ich hätte ihn sonst begleitet, es wäre dieses Jahr unsere erste kleine gemeinsame Fahrt gewesen.

Immer wieder fallen mir beim Ordnen meines kleinen Archivs interessante Dinge in die Hände. Diesmal habe ich mir nochmal ganz in Ruhe den Ordner mit den Motorrad-Prospekten beginnend in den Siebzigern angesehen. Manchen Prospekt habe ich damals wieder und wieder gewälzt, und ich bin mir sicher, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so ging.

Die milden Februar- und Märztage sind vorbei, vor meinem Fenster stürmt und regnet es. Zeit um ‚Indoor‘-Aktivitäten zu erledigen. Der früheste Motorrad-Vogel war in diesem Jahr Rolf. Es war sonnig, aber noch recht kühl, als er mit seiner GS in meine Einfahrt bollerte.

Jetzt hat uns das Februar-Ende zwar ein paar Tage herrliches Wetter beschert, ich glaube aber nicht, dass das bis zum Sommer so bleibt. Die Ersten sind schon mit dem Motorrad auf den Straßen, ich hinke etwas hinterher. Hier aber ein paar Lesetipps, mit denen man die kalten Schlechtwettertage überbrücken kann, die vor dem Sommer sicher noch kommen.

Noch bin ich mit der Sanierung meiner Werkstatt beschäftigt, nachdem die alten Öltanks endlich raus sind. Und das geht langsamer voran als mir lieb ist, denn die immer wieder sehr niedrigen Temperaturen sind weder für mich, noch für Beton, Putz, Gips und Farben, die noch feucht sind, besonders gut.

Ich hatte im Januar noch einige Dinge in meiner schwäbischen Heimat zu regeln. Und diesmal habe ich es endlich geschafft, einen Abstecher nach Tübingen zu machen, und das Museum Boxenstop zu besuchen.