Die milden Februar- und Märztage sind vorbei, vor meinem Fenster stürmt und regnet es. Zeit um ‚Indoor‘-Aktivitäten zu erledigen. Der früheste Motorrad-Vogel war in diesem Jahr Rolf. Es war sonnig, aber noch recht kühl, als er mit seiner GS in meine Einfahrt bollerte.
Mein Werkstattumbau nähert sich endlich dem Ende, so dass ich wahrscheinlich in den nächsten Tagen das erste Motorrad auf die Hebebühne schieben kann. Wird auch Zeit, die Anderen haben das warme Wetter schon genutzt und sind gefahren, während meine Motorräder noch nicht die übliche Winterinspektion hinter sich gebracht haben.
Es war 1982, im ersten Jahr meines Studiums. Zwar hatte ich noch immer mein Zimmer in der elterlichen Wohnung in Backnang, schließlich sattelte ich etwa alle drei bis vier Wochen zwischen März und November die HONDA und fuhr in die alte Heimat, aber nach und nach nahm ich das was ich brauchte und was mir wichtig war, mit in die Studentenbude. Und beim Räumen fiel mir dann auch das alte „Werkbuch für Jungen“ in die Hände. Und darin fand sich eine Bauanleitung für ein Holz-Kajak.
Jetzt hat uns das Februar-Ende zwar ein paar Tage herrliches Wetter beschert, ich glaube aber nicht, dass das bis zum Sommer so bleibt. Die Ersten sind schon mit dem Motorrad auf den Straßen, ich hinke etwas hinterher. Hier aber ein paar Lesetipps, mit denen man die kalten Schlechtwettertage überbrücken kann, die vor dem Sommer sicher noch kommen.
Tatsächlich habe ich mal für kurze Zeit darüber nachgedacht, Journalismus und/oder Pressefotografie als Berufsziel anzusteuern, denn die Macht der Worte und Bilder war mir schon früh klar. Heute bin ich froh, diese Idee wieder verworfen und mir so ein schönes Hobby erhalten zu haben. Politisch engagiert habe ich mich dann nicht vom Schreibtisch aus, sondern da wo ich konkret handeln konnte, und eine direkte Wirkung gespürt habe. Und spannend ist, welche Aktualität die Themen von damals auch heute wieder, oder besser noch haben.