Werkstatt

Bisschen drehen, bisschen schweißen...

Nach dem Zündungsausfall in Schleiz (und bevor ich meine Hände für Wochen unbrauchbar gemacht habe), hab ich endlich mal etwas erledigt, was schon lange auf der To-do-Liste steht.

Armin

Der Ständer der Yoshimura-FOUR hat mich schon lange gestört. Schon Wolfgang hat immer darüber gemeckert, weil er ständig darüber gestolpert ist. Da die vier Megaphone kaum eine Ständeraufnahme an den unteren Stoßdämpferaufnahmen zulassen, griff er bislang einfach unter die Schwinge, was einen relativ langen Ausleger nötig machte.

Eine Ständeraufnahme drehen, die mit der unteren Stoßdämpferaufnahme verschraubt wird, ist nicht das Problem.

Also erst mal Maß genommen und entsprechend längere Feingewindeschrauben für die untere Stoßdämpferaufnahme bestellt. Passendes Alu-Rundmaterial ist noch im Fundus.

Um die alte Schraube herauszudrehen und die neue längere mit Ständeraufnahme wieder reinzudrehen, muss das Heck der Maschine ‚aufgehängt‘ werden und die Megaphone müssen ab.

Ein paar Minuten Schrauben und die Aufnahmen sind montiert.

Bis hierhin war es eine leichte Übung.

Einiges Kopfzerbrechen bereitet mir die Form, die der Ständer haben muss. Er muss irgendwie um die vier Megaphone rum, und dabei genug Bewegungsfreiheit haben, um den Renner aufzubocken. Stabil muss er auch sein, und die notwendige Hebelkraft sollte nicht zu groß sein.

Das Rohmaterial mit dem es anfängt…

Nachdenken, eine Idee entwickeln, Details ausprobieren und wieder verwerfen…

Ruck zuck geht ein Tag mit solchen ‚Spielereien‘ ins Land. Und dem Ergebnis sieht man oft genug die Mühen nicht an. Der alte Ständer dient als Basis, verändert sich aber stark.

Alles passend geflext, gebogen, geschweißt, und der Lack ist auch schon drauf.
Da geht es eng zu hinter den Megaphonen.
Um den Renner aufzubocken, muss man den Ständer regelrecht einfädeln.