Typisch April: Die letzten Tage sonnig bei milden Temperaturen, so dass ich die 400er in Betrieb nehmen und einige Arbeiten im Garten erledigen konnte. Piet wollte heute die Clubman mitnehmen, da seine 400er wegen des Saisonkennzeichens erst in gut zwei Wochen auf die Straße darf, und er in letzter Zeit wegen der Streiks im ÖPNV Probleme hatte, zu Job und Uni zu kommen. Aber bei den 8 Grad und nasskaltem Wetter heute überlegt er sich das vermutlich nochmal. Schade, ich hätte ihn sonst begleitet, es wäre dieses Jahr unsere erste kleine gemeinsame Fahrt gewesen.
Immer wieder fallen mir beim Ordnen meines kleinen Archivs interessante Dinge in die Hände. Diesmal habe ich mir nochmal ganz in Ruhe den Ordner mit den Motorrad-Prospekten beginnend in den Siebzigern angesehen. Manchen Prospekt habe ich damals wieder und wieder gewälzt, und ich bin mir sicher, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so ging.
Die milden Februar- und Märztage sind vorbei, vor meinem Fenster stürmt und regnet es. Zeit um ‚Indoor‘-Aktivitäten zu erledigen. Der früheste Motorrad-Vogel war in diesem Jahr Rolf. Es war sonnig, aber noch recht kühl, als er mit seiner GS in meine Einfahrt bollerte.
Jetzt hat uns das Februar-Ende zwar ein paar Tage herrliches Wetter beschert, ich glaube aber nicht, dass das bis zum Sommer so bleibt. Die Ersten sind schon mit dem Motorrad auf den Straßen, ich hinke etwas hinterher. Hier aber ein paar Lesetipps, mit denen man die kalten Schlechtwettertage überbrücken kann, die vor dem Sommer sicher noch kommen.
Noch bin ich mit der Sanierung meiner Werkstatt beschäftigt, nachdem die alten Öltanks endlich raus sind. Und das geht langsamer voran als mir lieb ist, denn die immer wieder sehr niedrigen Temperaturen sind weder für mich, noch für Beton, Putz, Gips und Farben, die noch feucht sind, besonders gut.
Ich hatte im Januar noch einige Dinge in meiner schwäbischen Heimat zu regeln. Und diesmal habe ich es endlich geschafft, einen Abstecher nach Tübingen zu machen, und das Museum Boxenstop zu besuchen.
Eigentlich würde ich ja jetzt gerne ein bisschen entspannt Schrauben, zu tun gäbe es da genug. Geht aber leider nicht. Mal wieder wurden Pläne überraschend durchkreuzt.
Guido Urfei ist der Pressemann der Deutschen Historischen Meisterschaft, in deren Rahmen ich meine Yoshiumura-Hondas im Kreis rumtreibe. Anfang des Jahres stellte der Redakteur der MOTORRAD-Classic den Kontakt zwischen uns her, da mir für einen Artikel über eine Eckert-Honda noch einige Fahraufnahmen fehlten. Natürlich trafen wir uns dann auch im Fahrerlager und haben seither immer wieder Kontakt, wie es eben zwischen begeisterten Alteisen-Kradisten so passiert. Solche Kontakte sind immer erfrischend, erweitern den Horizont, und sind für mich ein wesentlicher Aspekt dieses rostigen Hobbys. Und wie man in seinem Gastbeitrag hier sieht, bin ich nicht der Einzige, der ganz besonderes Alteisen auch ins Wohnzimmer lässt, obwohl mir die Katze meiner inzwischen ausgezogenen Tochter um die Beine schnurrt. Im folgenden Text erzählt Guido ein wenig von der Geschichte der DKW in seinem Wohnzimmer. (Alle DKW-Fotos: Ralf Klinkhammer)
Beinahe wäre es mir nicht aufgefallen. Vor fünfzig Jahren habe ich den Führerschein Klasse 4 gemacht und bin mit einem alten Kreidler Mokick in meine Zweiradkarriere gestartet. Ein Jubiläum also.
„Die Saison ist definitiv vorbei, es ist das erste Salz auf der Straße“ meinte Peter kürzlich. Hatte die erste Novemberhälfte noch einige Tage mit milden Temperaturen und etwas Sonne für uns, gab es dann doch noch die ersten Minusgrade, Schneefall und nun nasskaltes Wetter. Zeit sich Indoor-Aktivitäten zu widmen. Eine davon ist das Aufarbeiten von Archivalien, das wieder mal ein paar längst vergessene Fotos fürs Digitalisieren ans Licht brachte.
Das eh schon regenreiche Jahr erfüllte auch nicht die Hoffnung auf einen goldenen Oktober. Dennoch hatten Alois und ich bei unserem alljährlichen Veterama-Besuch Glück und erwischten einen der wenigen schönen Tage.
Kürzlich habe ich im Radio einen interessanten Bericht darüber gehört, wie die Forschung erklärt, dass man mit zunehmendem Alter den Eindruck hat, die Uhren würden immer schneller ticken. Die Erklärung hat mir durchaus eingeleuchtet, ändert aber leider nichts an dem Erleben. Und so ist es auch mit dieser Motorradsaison: Sie ist schon wieder vorbei, obwohl sie – gefühlt – gerade erst angefangen hatte.
Motorradfahren und Schrauben ist für mich deutlich mehr als einfach nur von A nach B kommen. Und einer der vielen Aspekte ist immer wieder interessant: Die Begegnung mit neuen gleichgesinnten Leuten. Davon hatte ich im September gleich mehrere.
Nachdem das Jahr das Wetter betreffend ganz gut gestartet ist, zeigt sich der Juli ganz überwiegend von der feuchten Seite. Zwar habe ich mit der kleinen FOUR Ende Juni bereits 3000 km abgeritten. Aber danach bin ich kaum zum Fahren gekommen. Immerhin freuen sich mein Garten und die Grundwasserpegel im Osten der Republik über die Niederschlagsmengen, ich will mich also nicht beschweren.
Es gibt Zeiten im Leben, in denen man tun muss, was die Umstände erfordern. Termine, Pläne, Vorlieben, Hobbys stehen dann hinten an. Wenn man dann gelegentlich ein nettes Foto von den Aktivitäten der Freunde und Hobby-Kollegen bekommt, kann das durchaus ein Stimmungs-Aufheller sein.